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OK, das Bild ist von einem Größeren!
Erst einmal ist zu sagen,
daß ein großes Aquarium leichter zu Pflegen, d.h. stabiler in den Wasserwerten, ist als ein Kleines, aber auch der Kosten- und Platzfaktor muß berücksichtigt werden und mit einem kleinen Aquarium kann man auch schöne Sachen machen.
Beleuchtung: Für eine ideale Beleuchtung für ein Meerwasseraquarium sorgt sicherlich eine HQI-Lampe. Man kann ein Aquarium aber auch mit Leuchtstoffröhren betreiben. Je nach Aquarium sollten zwei bis sechs
oder mehr Röhren installiert werden. Es sollten verschiedene Farbtöne kombiniert werden, um ein besseres Lichtspektrum zu erhalten. Durch Reflektoren kann die Beleuchtungsstärke noch etwas gesteigert werden. Die Beleuchtungsdauer
sollte zehn bis zwölf Stunden betragen.
Zum Anfang der Seite Filter: Als Filter kann man einen Außen- oder Innenfilter verwenden. Dies ist dem persönlichen Geschmack überlassen. Der Vorteil des Außenfilters ist, daß man das
Wasservolumen etwas vergrößern kann. Aber wichtiger ist, das die Filterfläche wesentlich Größer ist, als im Innenfilter, was einem besseren Wassermilieu zu gute kommt. Die Filter sollten so eingebaut werden, daß eine gute
Wasserbewegung im Aquarium zustande kommt, und möglichst alle Stellen im Aquarium bewegt werden. Das Wasservolumen sollte fünf bis zehn mal umgewälzt werden.
Zum Anfang der Seite Abschäumer: Auf einen Abschäumer wird man wahrscheinlich nicht
verzichten können. Auch hier gibt es Modelle, die man im oder außerhalb des Aquariums betreibt, mit Membranpumpe oder Umwälzpumpe. Auch hier muß man entscheiden, was für einen geeignet ist. Vorzuziehen und ausreichend ist hier ein
Innenabschäumer, der über einen Holzausströmer mit Membranpumpe betrieben wird. Durch eine gute Abschäumleistung kann man schon einiges an Verunreinigungen aus dem Aquarium bekommen.
Zum Anfang der Seite Heizung: Für alle Fälle sollte man
noch einen Heizer einbringen der für Meerwasser geeignet ist. Im Winter wird er sich wahrscheinlich hin und wieder ein schalten um die Temperatur zwischen 24 und 27 °C zu halten. Höhere Temperaturen sollte man vermeiden, um eine
Schädigung der Niederen Tiere zu vermeiden. Im Sommer werden einem vermutlich doch hin und wieder höhere Temperaturen zu schaffen machen. Durch einen Ventilator, den man über die Oberfläche wehen läßt, bekommt man die Temperatur
einfach unter Kontrolle. Leider steigt dadurch die Verdunstung stärker an und es muß öfters mit Süßwasser nach gefüllt werden. Der Heizer sollte nicht direkt ins Aquarium eingebracht werden. Die Tiere können bei Berührung
Verbrennungen davon tragen, ohne daß sie es merken.
Zum Anfang der Seite Wasser: Welches Wasser soll man nun verwenden? Osmose-, Ionentauscher- oder normales Leitungswasser? Wenn das Leitungswasser nicht sonderlich belastet ist
(Nitrat, Phosphat, Silikat) kann man es eigentlich schon verwenden. Falls die Wasserwerte im Aquarium doch nicht stabil bleiben sollten, kann man immer noch auf ein aufbereitetes Wasser umsteigen.
Zum Anfang der Seite Meersalz: Auf ein gutes Meersalz sollte man Wert legen, da hier schon viele Spurenelemente mit eingebracht werden. Die Dichte sollte zwischen 1.022 und 1.024 liegen, was einer Salzmenge von
ca. 34 g/l entspricht. Zum Anfang der Seite Startphase:
Das Aquarium mit aller Technik ausstatten, mit Wasser auffüllen und die entsprechende Menge Meersalz in Aquarium geben und auflösen. Die Pumpen können nun in Betrieb genommen werden, dadurch löst sich das Salz
besser auf. Das Wasser sollte ein paar Tage „reifen“, bevor die Filter „geimpft“ werden. Die ersten Bakterien für den Filter kann man sich entweder über Filtermaterial von einem bestehenden Aquarium besorgen, oder mittlerweile gibt
es „Starterbakterienkulturen“ zu kaufen. Nach ca. einer Woche kann man das Aquarium mit lebenden Steinen dekorieren, 2-3 cm Bodengrund einfüllen und 3-4 Wochen „einfahren“ lassen. Wenn die Wasserwerte in Ordnung sind kann man
beginnen das Aquarium mit verschiedenen Lederkorallen und Scheibenanemonen zu besetzen, und evtl. 2 kleineren Fischen. Später können auch einige Steinkorallen gehalten werden, die nicht so viel Licht benötigen.
Hoffentlich kann dem Einsteiger mit diesem kleinen Überblick etwas die Furcht vor einem Seewasseraquarium genommen werden.
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