Erkennungsmerkmale:
Kaiserfische können zwischen 10 und 60 cm groß werden. Sie unterscheiden
sich von den Falterfischen durch einen nach hinten gerichteten Kräftiger Stachel
am Vorderkiemendeckel, haben wulstige Lippen und besitzen Borstenzähne.
Lebensweise:
Kaiserfische bevorzugen Riffe mit reichem Korallenbewuchs, vielen Spalten und
Höhlen. Sie sind tagaktive Fische, die meist einzeln, selten paarweise leben und
große Reviere beanspruchen, die gegen Artgenossen und ähnlich gefärbte Fische
verteidigt werden.
Biologie:
Insgesamt gibt es 7 Gattungen mit über 80 Arten. Fast alle Kaiserfische sind
farbig gezeichnet. Es findet ein Farbwechsel während der Entwicklung statt.
Juvenile Kaiserfische sind zur Tarnung Blau-Weiß gestreift, aber auch damit sie
sich im Revier von ausgewachsenen Kaiserfischen aufhalten können. Jungtiere
betätigen sich zum Teil auch als Putzerfische. Kaiserfische sind zuerst weiblich
und können sich bei Bedarf in ein Männchen umwandeln. Abgelaicht wird meistens
Paarweise bei Sonnenuntergang ins Freiwasser. Die Larven kommen nach 3-4 Wochen
an das Riff zurück.
Nahrung:
Kaiserfische fressen hauptsächlich Algen, Zooplankton, Aufwuchs, einige Arten
auch Schwämme, sie können sich aber auch an Niedere Tiere
vergreifen.
Sonstiges:
Die Familie der Kaiserfische (Pomacanthidae) ist eng verwandt mit den
Falterfischen (Chaetodontidae), mit denen sie bei manchen Wissenschaftlern noch
eine gemeinsame Familie bilden. Vertreter der Gattung Centropyge sind für die
Pflege im Meerwasseraquarium besser geeignet. Kaiserfische können "Knack Laute"
erzeugen die deutlich im Zimmer zu hören sind.
Hier wird nur dargestellt was in verschiedener
Literatur zu finden ist oder selbst beobachtet wurde. Für abweichende Verhalten
der Kaiserfische kann keine Verantwortung übernommen werden!
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